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Qualitätskompost mit Gütezeichen

 

In unserem Kompostwerk verarbeiten wir die über die Biotonne eingesammelten Bioabfälle in einem natürlichen Rotteprozess ohne chemische Zusätze zu wertvollem Kompost. Rottetemperaturen bis ca. 70 °C sorgen dafür, dass Kirchheimer Kompost frei von Unkrautsamen und Krankheitskeimen ist.

 
 
 

Geprüfte Qualität

Der Kompost aus unserem Kompostwerk trägt das "Gütezeichen Kompost" der Bundesgütegemeinschaft Kompost.
Prüfkriterien des Gütezeichens unter:


www.gz-kompost.de

 

Hohe Verarbeitungsstandards und monatliche Analysen durch unabhängige Labore garantieren einen Kompost von gleichbleibend hoher Qualität.


Kirchheimer Qualitätskompost ist ein Organischer Stickstoff-Phosphat-Kaliumdünger
und setzt sich aus ca. 90% Bioabfällen und ca. 10% pflanzlichen Abfällen aus der Garten- und Landschaftspflege zusammen.

Das sogenannte Fremdüberwachungszeugnis der Gütegemeinschaft Kompost mit den Eigenschaften und Inhaltsstoffen unseres Qualitätkompostes können Sie sich hier als PDF-Dokument herunterladen:

 

Download Fremdüberwachungszeugnis 

 

Unser Kompost ist ein hervorragender Dünger und gibt dem Boden entzogene Nährstoffe und Spurenelemente zurück.

 

  • Unser Kompost aktiviert das Bodenleben.
     
  • Unser Kompost lockert den Boden auf und verbessert den Wasserhaushalt.
     
  • Unser Kompost schützt den Boden vor Übersäuerung und Erosion.

 

Die im Kompost enthaltenen Nährstoffe und Spurenelemente fördern ein optimales Pflanzenwachstum.

 

Kompost ist der ideale Ersatz für Torf und Kunstdünger. Wer Kompost verwendet leistet somit auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

 

Kompost im Hausgarten

Kirchheimer Qualitätskompost macht Ihren Hausgarten zur Zierde. Doch wie viel Kompost benötigen Ihre Pflanzen, wann und wie sollten Sie Ihn aufbringen? Auf dieser Seite erhalten Sie viele nützliche Anwendungstipps zum richtigen Umgang mit Kirchheimer Qualitätskompost.

 

Was Sie unbedingt beachten sollten

  • Kompost nie untergraben, sondern einharken.
     
  • Kompost für Einsaaten und zum Anpflanzen wegen seines hohen Nährstoffgehaltes immer mit Mutterboden oder Erde vermischen.
     
  • Boden nicht überdüngen, durchschnittlich 2-3 Liter pro Quadratmeter und Jahr sind genug. Eine zusätzliche Düngung oder Kalkung ist in der Regel nicht nötig und sollte aufgrund des hohen Nährstoffgehaltes unterbleiben.
     
  • Kompost sollte in der Regel vor der Aussaat im Frühjahr, bei Starkzehrern, Bäumen, Sträuchern und Rasen aber auch während der Wachstumszeit eingesetzt werden.
     
  • Kompost ist für säureliebende Pflanzen ungeeignet, z.B. Rhododendren, Heidelbeeren, Erika.
     
  • Zum Mulchen (Bodenabdeckung gegen Unkraut) unter Bäumen und Sträuchern nährstoffarmen Grünschnittkompost verwenden. Die Auflage darf max. 5 cm stark sein und kann ganzjährig aufgebracht werden.

 

Welche Pflanze benötigt wieviel Kompost?

 

Neuanlage von Gärten, Beeten und Rasen sowie Bodenaufbesserung für sandige flachgründige Böden: 10-20 Liter/m2 (1-2 cm Auflage) einmalig in die oberen 10-20 cm des Bodens einarbeiten.

 

Neupflanzung von Bäumen und Sträuchern: 1 Teil Kompost und 4 bis 5 Teile Gartenerde ins Pflanzloch

 

Gemüsepflanzen

 

Mittel- und Starkzehrer: Zu den Mittel- und Starkzehren gehören zum Beispiel Kohl, Kartoffeln, Lauch, Mais, Gurken, Tomaten, Sellerie, Kürbis, Möhren, Zwiebeln, Spinat, Rote Bete: 4-5 Liter/m2 vor Aussaat oder Pflanzung oberflächlich einarbeiten (eventuell geringe zusätzliche Gaben während der Wachstumszeit).

 

Schwachzehrer: Bohnen, Endivien, Erbsen, Feldsalat, Kopfsalat, Karotten, Rettich, Kräuter, Zwiebeln u.a.: 2-3 Liter/m2 im Frühjahr vor Aussaat oder Pflanzung oberflächlich einarbeiten, alle 2-3 Jahre.

 

Beerenobst: 2-3 Liter/m2 im Frühjahr vor dem Pflanzen bzw. als jährliche Bodenpflege mit Düngewirkung oberflächlich einarbeiten.

 

Obst- und Zierbäume, Ziersträucher: 2-3 Liter/m2 während der Wachstumszeit oberflächlich verteilen.

 

Rasenpflege: 1-2 Liter/m2 während der Wachstumszeit (fein verteilen und leicht einrechen).

 

Blumenbeete, Stauden: 3-5 Liter/m2 alle 2-3 Jahre, oberflächlich einarbeiten.

 

Blumenerde für Blumenkübel, Töpfe und Balkonkästen: 1 Teil Kompost und 4 Teile Erde

 

Kompost in der Landwirtschaft

Kirchheimer Qualitätskompost ist als Sekundärrohstoffdünger zum Einsatz in der Landwirtschaft bestens geeignet. Untersuchungen der Fachhochschule Nürtingen und der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt Augustenberg bestätigen die Vorteile der Kompostverwertung eindrucksvoll:

 

  • Der Humusgehalt des Bodens wird erhalten und gefördert
     
  • Kompost enthält genug Phosphat und Kalium: Grunddüngung wird eingespart
     
  • Kompost enthält Stickstoff: ein Teil der Stickstoffdüngung wird eingespart
     
  • Kompost enthält genügend Kalk: Erhaltungskalkung wird eingespart
     
  • Kompost verbessert die Bodenstruktur und den Wasserhaushalt nachhaltig
     
  • Erträge werden zunehmend stabilisiert, das standorttypische Ertragsniveau wird allmählich angehoben

Durch Nährstoffzufuhr und Verbesserung der Bodenstruktur bringt der Kirchheimer Kompost betriebswirtschaftliche Vorteile durch die Einsparung bei der Düngung und durch steigende Erträge.

 

Sind Sie an der landwirtschaftlichen Verwertung von Kompost interessiert? Wir helfen Ihnen bei der Berechnung der nach guter fachlicher Praxis benötigten Kompostmenge, entsprechend den Vorgaben der Bioabfallverordnung: 

Telefon +49 711 931 25 73.

 

Feldversuche mit Kirchheimer Qualitätskompost

Im Zeitraum von 1998 bis 2001 wurden von der Fachhochschule Nürtingen Exaktversuche mit Kirchheimer Qualitätskompost durchgeführt. Die Versuche wurden vom Amt für Landwirtschaft, Landschafts- und Bodenkultur, vom Amt für Wasserwirtschaft und Bodenschutz sowie von der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt Augustenberg begleitet.
 

Die Ergebnisse der Feldversuche mit Kirchheimer Qualitätskompost können Sie sich hier als PDF-Dokument downloaden:

 

Download Feldversuche